Inhalt:
Editorial • Saarlermo in Jamaika
Skandal mit Kultur
Jamaika Konfusion
Abgezockt • Leben in Hartz IV 4
Mindestlohn jetzt!
Unsozialpolitik • Tucholsky 1930
Wer braucht DIE LINKE.?
QPark - unerträglich
Sozialpass kommt im Juli
Heimatmuseum St. Arnual
Schulessen in Saarbrücken
Kindergarten kostenfrei!
Bezirksrat Saarbrücken Mitte
Das neue Stadtarchiv
Platanenplatz in St. Arnual
Bebauung Franzenbrunnen
Multi-Kulti 1 und 2
Keine Kunst: Europa Galerie
Wilhelm Busch - ein Antisemit?
Autor von Biene Maja - ein Antisemit?
Afghanistan, Th. Fontane Koalitionslyrik
Der Ortsverein Alt-Saarbrücken/St. Arnual hat eine neue Zeitung: links der saar.
In der ersten Ausgabe stehen die Parteispenden des Unternehmers Hartmut Ostermann sowie die Spardebatte in Saarbrücken im Mittelpunkt.
Lesen Sie etwa:
Hier können Sie die komplette Ausgabe lesen.
Die Gesundheitskampagne der LINKEN gegen Kopfpauschale und Zusatzgebühren - für eine solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, in die gleiche Anteile aus allen Einkommen einzuzahlen sind
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst des Jugendamtes im Regionalverband Saarbrücken müssen jederzeit per Handy erreichbar sein! mehr
Ein System bei dem das Gewicht des Mülls zu Grundlage für eine Gebührenberechnung genommen wird ist kaum zur Müllreduzierung tauglich. mehr
Der OV Alt-Saarbrücken der Partei DIE LINKE weist die Stellungnahme des Regionalverbandsdirektors Peter Gillo zur angeblich bestehenden Barrierefreiheit im Regionalverband zurück. mehr
Das Jahr 2011 war wohl auch ihnen des Guten zu viel für die Kulturpleiten im Saarland, für die in der Jamaika-Koalition die CDU verantwortlich zeichnet. Vor allem, weil sie in den 10 Jahren Alleinherrschaft von 1999 bis 2009... mehr
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) sprengt die Jamaika- Koalition in die Luft und akzeptiert baldige Neuwahlen im Saarland. Die Schuldigen hat sie gleich mitgeliefert. mehr
Die FDP im Umfragetief, bundesweit schwankt sie um 3 %, im Saarland angeblich bei 5 %. Landesvorsitzender Oliver Luksic bezeichnet dies für die Saar-FDP schon als positives Ergebnis. Gesundbeten hilft aber nicht. mehr
Der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Lothar Schnitzler, fordert umfassende Offenlegung mehr
Annegret Kramp-Karrenbauer wurde am 10.8. 2011 mit Hängen und Würgen zur Ministerpräsidentin gewählt. Die Zweifel der Abweichler an den Fähigkeiten der neuen Ministerpräsidentin sind nicht nur angebracht, sondern auch... mehr
Mit der Verabschiedung des Therapieunterbringungsgesetzes wird ein sicherer Schutz vor extremen Gewalttätern wie Walter H. vorgegaukelt. mehr
Anstatt die fehlenden Barrierefreiheit in den saarländischen Kommunen immer wieder zu leugnen, müssen konkrete Schritte in Form von Aktionsplänen und eigenen kommunalen Haushaltstiteln zur Herstellung der Barrierefreiheit... mehr
Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Innenausschusses, Lothar Schnitzler, sieht nach einer Anhörung zur Abschiebepraxis im Saarland dringend Handlungsbedarf: "Vor dem Hintergrund der zunehmenden Unruhen in den islamischen Ländern in Nordafrika und dem Nahen Osten ist eine großzügige Anwendung der Abschiebepraxis derzeit dringend erforderlich. Gerade während der zehnjährigen Alleinherrschaft der CDU wurde im Saarland eine sehr restriktive Asylpolitik betrieben. Das Saarland hat in Lebach die größte zentrale Aufnahmestelle Deutschlands. Hier wurden bis Oktober 2010 auch minderjährige Flüchtlinge ohne erwachsene Begleitung ab 16 Jahren untergebracht. Ein klarer Rechtsverstoß des Ministerpräsidenten Peter Müller, der gleichzeitig auch noch Justizminister der Landesregierung ist." Auch auf die Religionszugehörigkeit von Asylsuchenden bei einer Abschiebung werde keine Rücksicht genommen. "Gerade Christen, die in islamische Länder abgeschoben werden, haben dort oft unter erschwerten Bedingungen und Verfolgungen zu leiden, wie es die beiden Kirchen in Deutschland beklagen", so Schnitzler. "Obwohl religiöse Verfolgung ein Asylgrund ist, wird das Kriterium bei der Abschiebung nicht berücksichtigt. Wenn es um den Schutz von Menschen und die Einhaltung von Menschenrechten geht ist das 'C' der Müllerschen Partei nichts Wert. Dies gilt auch für Familien mit Kindern, die abgeschoben werden, obwohl die Kinder hier geboren wurden oder gut integriert sind. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Bevölkerungszahlen ein volkswirtschaftlicher Unsinn, der das Saarland viel kosten wird."

Manchmal braucht es viel Zeit, bis sich eine gute Idee durchsetzt. Nicht umsonst hat der ehemalige Totodirektor Alfred Holzwarth am 29. Oktober 1997 den Saarländischen Verdienstorden erhalten. Der quirlige Macher hat nicht nur die saarländischen Spielbanken "erfunden", sondern etwa vor gut fünfzehn Jahren bereits den Vorschlag gemacht, auf der Saar Linienschiffe fahren zu lassen. Damals wurde er von den politischen Gegnern und auch von der Saarbrücker Zeitung wegen dieser Idee lächerlich gemacht. Heute gilt dies als ein seriöser Vorschlag, der von Wissenschaft, Politik und Saarbrücker Zeitung unterstützt wird. Das ist gut so. Dem Projekt der Wasserbusse muss viel Erfolg gewünscht werden. Hätte doch der Betrieb zweier Linienschiffe, die nach Fahrplan Haltepunkte entlang der Saar in Saarbrücken anfahren, neben einem unbestrittenen ökologischen Vorteil auch den, Saarbrücken für Touristen atraktiver zu machen. Dazu zählt auch der ebenfalls spöttisch weggewischte Vorschlag des ehemaligen Oberbürgermeisters Hajo Hoffmann, der die Besucher des Winterbergs mit einer Seilbahn vom Fluss auf die Höhe transportieren lassen wollte. Auch sie würde die Attraktivität Saarbrückens steigern. Aber bei dem mentalitätsbedingten Lamento der Saarbrücker wird auch dies wieder schlecht geredet werden und dadurch scheitern. Schade.

Na prima, da verspricht die Betreibergesellschaft ECE während der Panungs- und Bauphase den Bürgern Saarbrückens nicht alles, aber wenigstens, dass für den Brunnen vor der Bergwerksdirektion, der einem freien Zugang zur Europa-Galerie angeblich im Wege stand, frische, moderne Kunst auf dem Platz. Nun stehen statt des schönen Brunnens vor dem Eingang zur Europagalerie zwei eiförmige Holzscheiben und ein überdimensioniertes Periskop den eiligen Kunden im Wege. Während die beiden Holzsitzscheiben eher an von den Bauarbeitern vergessene Kabeltrommeln erinnern, bemerkt der Kunde das Periskop erst, wenn er dagegen rennt. Bravo! Hier wurde ein hochwertig und ästhetisch gebauter Brunnen abgerissen, um durch überflüssige Platzgarnierungen ersetzt zu werden. Schade. Was hätte aus dem Platz mit Brunnen alles werden können. Zumindest ein Ort mit Aufenthaltsqualität. Allen Interessierten sei die Videoserie zum Abriss der Bergwerksdirektion und dem Brunnen im Internet bei youtube.de empfohlen (Externer Link) sowie ein Interview mit Lothar Schnitzler zum Thema (Externer Link)