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15. März 2010

Depressionen - Tribut an unsere Gesellschaft?

Depressionen - Tribut an unsere Gesellschaft?

Depressionen sind schon vor Jahren als Volkskrankheit bezeichnet worden, sie werden immer häufiger diagnostiziert. Nach dem Freitod eines Nationaltorwarts sind sie auch Thema in die Medien geworden. Ein bundesweites Bündnis zur Aufklärung über diese Erkrankung wurde gegründet, dessen erste Veranstaltung in der Arbeitskammer Saarbrücken große Beachtung fand. Bereits hier wurde nachgewiesen, dass bei erhöhtem Stress im Arbeitsumfeld vermehrt Depressionen auftreten.

- Vergeht uns im Streben nach Geld, Auto, Haus die Freude am Leben?
- Bewirkt die Liberalisierung der Wirtschaft mehr Depressionen?
- Haben Langzeitarbeitslose die Chance für psychische Gesundheit?
- Sind Selbstzweifel der Preis für mehr Profit?

An diesem Abend soll der Frage nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang besteht zwischen der Art, wie wir in diesem Land leben, und dem Phänomen Depression.

Nach einem Impulsreferat durch Josef Reindl, Soziologe am Institut für Sozialforschung und
Sozialwirtschaft Saarbrücken diskutieren: 

- Josef Reindl, Soziologe
- Lothar Schnitzler, MdL und Diplom-Psychologe
- Beate Mahler, individualpsychologische Beraterin
- Dr. Kurt Mutter, Arzt für Neurologie und Psychiatrie (angefragt)
- Peter Weinmann, Leiter der Anlaufstelle für Selbstbestimmtes Leben und Bundesverband der Psychiatrie -Erfahrenen, BPE

Anschließend stehen diese Experten in einer Podiumsdiskussion den Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Moderation: Regina Preysing

Ort: Versammlungssaal VER.DI Saar
Saarbrücken, St. Johanner Straße 49

Beginn 17 Uhr